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Sevilla
Tagesausflug in die Hauptstadt Andalusiens

Sevilla ist die Hauptstadt der Autonomen Region Andalusien sowie der Provinz Sevilla. Sie zählt über 700.000 Einwohner und ist damit die viertgrößte Stadt Spaniens. Die lebendige und prächtige Stadt, durch die der längste Fluss Andalusiens, der Guadalquivir, fließt, ist nicht nur wegen des Flamencos und der ruhmreichen Tapas bekannt. Denn es gibt unglaublich viel Kulturelles zu sehen und zu entdecken und eigentlich sind mehrere Besuche oder ein längerer Aufenthalt nötig, um sich einen Gesamteindruck zu verschaffen. Ich persönlich verbringe sehr gerne einige Stunden in Sevilla, bevor ich zum Flughafen fahre, so habe ich Gelegenheit, immer wieder etwas Interessantes und Neues zu entdecken.


Der Guadalqivir fließt durch das Stadtzentrum Sevillas - Blick von der Puente de San Telmo auf die Puente de Isabel II - Vorne rechts der Torre del Oro, der "Goldturm", aus dem 13. Jahrhundert - Am linken Bildrand ist der Torre Triana zu sehen, ein modernes Verwaltungsgebäude der Junta de Andalucia in unmittelbarer Nähe zum Gelände der Expo ´92.


Die Stadt ist sehr vielfältig und kann somit jedem Besucher etwas bieten. Angefangen zum Beispiel bei einer Besichtigung der größten gotischen Kathedrale der Welt, die Kathedrale ´Maria de la Sede´, die im 15. Jahrhundert auf den Überresten und dem Platz einer ehemaligen Moschee erbaut wurde.
Die ´Giralda´, heute ein hoher Glockenturm neben der Kathedrale, ehemals das Minarett der maurischen Moschee, ist das Wahrzeichen von Sevilla. Die Mischung der Baustile und die vielfältige Architektur aus arabischer, jüdischer und christlicher Kultur zeichnen die Besonderheit des gesamten Stadtbildes aus.
Ebenso sehenswert ist der Alcázar, ein mittelalterlicher Königspalast mit maurischen Einflüssen, mit seinen großen Gärten im Viertel Santa Cruz.

Unzählige historische Gebäude finden sich in der vor Leben sprühenden Altstadt, wo es sich lohnt durch die romantischen Gassen zu streifen und in einem der sich aneinander reihenden Straßencafés einen Café con leche zu genießen, um das emsige Treiben der Sevillanos zu beobachten.


Das Wahrzeichen von Sevilla - Die Giralda. Der Turm war zu seiner Bauzeit gegen Ende des 12. Jahrhunderts ein Minarett und das höchste Bauwerk Europas. Die weibliche Statue, seit Mitte des 16. Jahrhunderts auf seiner Spitze, ist die Inkarnation des "triumphierenden christlichen Glaubens" - 1987 wurde das Ensemble aus Kathedrale und Turm von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.


Etwas in Vergessenheit geraten, im Stadtbild Sevilla´s jedoch sehr präsent, ist die Iberoamerikanische Ausstellung von 1929, einer Partnerveranstaltung zur Weltausstellung in Barcelona. Aus den aufwendig gestalteten Pavillons der Teilnehmerländer sticht insbesondere die Plaza de España hervor, die anlässlich der Ausstellung errichtet wurde. Das den Platz umgebende "Gebäude" ist der Pavillon des Gastgeberlandes Spanien. Symbolisch "umarmt" das Halbrund die ehemaligen südamerikanischen Kolonien. Der breite Arkadengang entlang des Gebäudesockels ist mit sevillanischen Kacheln versehen, die die Geschichte der Spanischen Provinzen erzählt.

Die Ausstellung wurde nicht zuletzt ins Leben gerufen, um die nach der Aufgabe der Kolonien ins Stocken geratenen wirtschaftlichen und kulturellen Verbindungen zu Südamerika wieder zu verbessern. Der Veranstaltungsort war ebenfalls mit Symbolik ausgewählt worden - von Sevilla aus ist Christoph Kolumbus 1492 in die neue Welt aufgebrochen.


Die Plaza de España - Erbaut zur Iberoamerikanischen Ausstellung von 1929 in Sevilla


Sevilla ist eine besonders grüne Stadt, was nicht zuletzt dem Erbe der arabischen Kultur zu verdanken ist. Besonders im Frühling zur Zeit der Orangenblüte, el Azahar, wird die Stadt von einem berauschenden Duft erfüllt.

Beim Bummel durch die Altstadt, vorbei an den vielen Bars, die eine breit gefächerte Auswahl an köstlichen Tapas bieten, ist die Erkundung der aktuellen besten Tapas-Bar eine kulinarische Entdeckungsreise. In wenigen Bars wird heute noch zu jedem Getränk, meist Bier oder Sherry, eine kostenlose Tapa serviert, wie es früher üblich war. Die „Tapa-Kultur“ wurde von den Gastronomen meiner Meinung nach etwas zu sehr nach oben katapultiert und in nicht wenigen Straßenrestaurants werden die sogenannten Tapas als mittelgroße Rationen zu überhöhten Preisen am Tisch serviert. Eine ordentliche Tapa wird am Stehtisch oder direkt an der Theke mit einem Getränk verspeist! Dazu gibt es in Sevilla noch ausreichend sehr gute Möglichkeiten.

Sevilla ist bekannt für seinen Flamenco, der fälschlicherweise oft als Folkloretanz bezeichnet wird. Diesen gibt es auch und er nennt sich „Sevillana“, ein Tanz nach einer bestimmten Schrittfolge. Der Flamenco hingegen ist ein „freier“ Tanz, in dem die Schönheit und Widrigkeit des Lebens ausgedrückt wird, ein Tanz voller Hingabe und Kunst.

Es werden unzählige touristische Veranstaltungen angeboten. Im Freizeitführer „El Giraldillo“ finden sich gute Tipps und Infos über Veranstaltungen.

Das mediterrane Klima in der Stadt sorgt für eine Durchschnittstemperatur von 18,6 Grad Celsius. Die Winter sind mild und die Sommer sehr heiß. Der niederschlagreichste Monat ist Dezember. Es gibt durchschnittlich etwa 50 Regentage pro Jahr und annähernd 3.000 Sonnenstunden. Die angenehmsten und schönsten Reisezeiten, um Sevilla einen Besuch abzustatten, sind Frühling und Herbst.


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Cadiz

Touristeninformation Sevilla Offizielle Turismo-Seite von Sevilla - auch in deutscher Sprache!
El Giraldillo Online-Kultur- und Freizeitportal für Sevilla - Informationen zu Ausstellungen, Mussen, Theater- und Musikveranstaltungen...
Weltkulturerbe der UNESCO Die Kathedrale Maria de la Sede, die Giralda und der Alcázar-Palst gehören zum UNESCO-Welterbe - Homepage der Deutschen UNESCO-Kommission e.V.